Tiere im Museum

Lebende Nutztiere machen ein Museum mit einem großen Freigelände wie das Kreismuseum das Sommerhalbjahr über erst wirklich lebendig.

Dr. Thomas Klauke betreut die Bienenvölker in der Waldimkerei auf der Wiese im Krendel direkt hinter dem Kreismuseum und den Bienenschaukasten im Museum. Ein Bienenhotel bietet von Frühjahr bis Herbst den Wildbienen zahlreiche Schlupflöcher. 

 

Fünf Hühner der Rasse Schwarze Araucana bevölkern seit Anfang Mai die Hühnerweide. Der Geflügelzuchtverein Syke sorgt dafür, dass immer neue Rassen zu bestaunen sind.

Araucana-Hühner gehören zu einer Hühnerrasse, deren Ursprung nicht mit letzter Sicherheit nachgewiesen ist, die aber aus Südamerika stammen. Als Liebhabergeflügel wurden sie erst ab den 1960er Jahren populär.

Mehrere Eigenschaften unterscheiden diese Rasse von anderen Hühnerrassen. Sie haben eine vergleichsweise aufrechte Körperhaltung und an der Stelle, wo sich am Kopf des Huhnes normalerweise die Ohrlappen befinden, haben Araucanas eine walzenähnliche Hautfalte, auf der Federn wachsen. Diese sogenannten "Bommeln" sind eines der charakteristischten Merkmale der Art.

Das Gewicht der Araucana-Hühner liegt beim Hahn zwischen 2,0 und 2,5 kg, bei der Henne zwischen 1,6 und 2,0 kg. Die Legeleistung beträgt bis zu 180 Eier pro Jahr. Die Eierschalenfarbe ist türkis, grünlich-blau bis bläulich-grün.

Araucana-Hühner sind unproblematische, anspruchslose, winterharte und robuste Haushühner, deren Zahmheit jeden begeistert. Sie gelten als regelrechte Familienhühner. Neben ihren türkisfarbigen Eiern sind ihre Schwanzlosigkeit, ihre "Bommeln" sowie die weidengrüne Fußfarbe unverwechselbare Kennzeichen.