VERANSTALTUNG AUSGEBUCHT! Gold in der Bronzezeit – Der Goldhort von Gessel und sein Kontext
Vor 15 Jahren wurde am 7. April 2011 der Gesseler Goldhort gefunden.
Völlig unerwartet kam der Goldhortfund von Gessel im Jahr 2011 auf einer Ausgrabung im Landkreis Diepholz ans Tageslicht. Mit einem Gewicht von 1,7 kg gehört die aus 117 Teilen bestehende Entdeckung zu den größten jemals gefundenen Goldhorten der Bronzezeit in Europa. Erste Erkenntnisse zu dem Sensationsfund wurden bald nach der Entdeckung veröffentlicht, doch bislang fehlt eine detaillierte Analyse der Funde, um Fragen der Herstellungsweise, der Verwendung der Goldobjekte und ihrer Herkunft zu klären. Die neuesten Forschungen zum Gesseler Goldhort umfassen ein interdisziplinäres Projekt, das sich dieser Fragen annimmt sowie die damaligen Wirtschafts- und Siedlungsstrukturen im nördlichen Niedersachsen sichtbar machen möchte. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert und ist dreijährig. Die Forschung wird durch verschiedene Institutionen, darunter das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege, das Landesmuseum Hannover, die Universitäten Göttingen und Kiel, und die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, unterstützt.
Am Freitag, 10. April 2026 um 18:30 Uhr stellen Dr. Daniel Neumann vom Landesmuseum Hannover und der niedersächsische Landesarchäologe Dr. Henning Haßmann in ihrem Vortrag im Mitmachlabor des Forums am Kreismuseum Syke die aktuellen Forschungen zum Gesseler Goldhort vor. Die Kosten für den Vortrag betragen 6,00 Euro. Karten sind vorab im Online-Shop des Kreismuseums lkdh.ticketfritz.de oder vor Ort erhältlich.
Einlass: ab 18:00 Uhr