Ausstellungen

Verfolgt. Entrechtet. Ausgegrenzt. Lebens- und Leidenswege der Opfer nationalsozialistischer Verbrechen aus dem heutigen Landkreis Diepholz

Mehr als 13 Millionen Menschen wurden im Verlauf des Zweiten Weltkriegs von Deutschen in Europa getötet. Auch im heutigen Landkreis Diepholz wurden Menschen verfolgt, entrechtet, ausgegrenzt.

Mehr als 13 Millionen Menschen wurden im Verlauf des Zweiten Weltkriegs von Deutschen in Europa getötet, darunter alleine rund sechs Millionen Jüdinnen und Juden, über drei Millionen sowjetische Kriegsgefangene sowie hunderttausende Sinti und Roma, körperlich oder geistig Behinderte und Zwangsarbeitende. Auch im heutigen Landkreis Diepholz wurden Menschen verfolgt, entrechtet, ausgegrenzt. Verraten von einstigen Freunden, im Stich gelassen von der Nachbarschaft, denunziert von Kolleginnen und Kollegen waren sie dem Wegsehen ihrer Mitmenschen und der Grausamkeit eines entscheidenden Teils der Mehrheitsgesellschaft oft hilflos ausgeliefert.

Anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar stellt das Kreismuseum Syke eine Woche lang sieben Lebensgeschichten von Menschen mit Bezug zum heutigen Landkreis Diepholz vor, die aus unterschiedlichen Gründen und in verschiedenem Ausmaß zu Leidtragenden der nationalsozialistischen Herrschaft wurden.

Zu finden ist die digitale Sonderausstellung unter dem Menüpunkt "Digitales" oder den untenstehenden Link.

 
Termin 23.1
Weitere Informationen http://digitaleausstellung.kreismuseum-syke.de/kreismuseum/ns-opfer